Architekturbüro Petra Merten

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Neubau

Nutzung

Bevor Sie mit der Planung beginnen, ist es ratsam ein genaues Nutzungskonzept auszuarbeiten. Ein Nutzungskonzept hilft Ihnen, Ihre Vorstellungen genauer zu definieren. Hierbei sollten neben dem Zustand zu Planungsbeginn auch spätere Änderungswünsche- und Möglichkeiten überlegt werden. Spätere Bauabschnitte sind leichter zu realisieren, wenn sie von Anfang an in die Planung mit einbezogen worden sind. Welche flexiblen Nutzungen sollten möglich sein? Private Wohnhäuser z.B. sollten sich dem Lebenszyklus ihrer Bewohner anpassen können.

Bebaubarkeit

Jedes Baugrundstück ist eingebunden in einen Bebauungsplan. Dieser Plan schafft die rechtsverbindliche Festsetzung für die städtebauliche Ordnung. Er bestimmt über die Art und das Maß der baulichen Nutzung, über die überbaubaren Grundstücksflächen und über die örtlichen Verkehrsflächen. Wenn Ihr Bauvorhaben sich nicht in den vorhandenen Bebauungsplan einfügt, können eventuell im Rahmen der Bauantragsgenehmigung Befreiungen erteilt werden.

Bauweise

Massivhäuser aus Kalksandstein, Ziegeln oder Betonteilen sind besonders für den mehrgeschossigen Hausbau aus wärme- und brandschutztechnischen Erwägungen von Vorteil. Die Baustoffe unterscheiden sich zum Teil erheblich von einander. Jeder Stein verfügt über spezielle Eigenschaften. Gasbetonsteine erreichen einen sehr hohen Wärmedämmwert und können daher auch ohne zusätzliche Wärmedämmung den Energiestandard von Niedrigenergiehäusern erfüllen. Das Bauen in Holzbauweise ist in den skandinavischen Ländern schon seit hunderten von Jahren Tradition. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und zählt daher zu den umweltfreundlichsten Baumaterialien. Ein Holzbau schafft ein angenehmes Raumklima. Er ist in der Regel preisgünstiger zu erstellen als ein Massivhaus. Holzhäuser können jedoch aus brandschutztechnischen Gründen maximal dreigeschossig errichtet werden.

Energie/Ökologie

Seit Beginn des Jahres 2002 ist die neue Energieeinsparverordnung in Kraft getreten. Hiernach ist für den Neubau der Energiestandard eines Niedrigenergiehauses vorgeschrieben. Da jedoch der CO2 Ausstoß noch weiter gesenkt werden soll, werden immer mehr Häuser als Passivhäuser erstellt. Es ist zu überlegen, welche Energiequellen für die neuen Gebäude genutzt werden sollen. Für die Erzeugung von warmem Wasser können Solaranlagen die Wärme der Sonne nutzen, Fotovoltaikanlagen dienen der Stromerzeugung. An ökologischen Materialien für den Hausbau stehen heute für fast alle Nutzungen vielzählige Materialien zur Verfügung. Es muss jedoch beachtet werden, dass diese heute immer noch teurer sind als herkömmliche Baustoffe.

Finanzierung

In der Regel verlangen die Banken 20% Eigenanteil für die Genehmigung eines Baudarlehns. Die Zinsen können auf 5-30 Jahre festgelegt werden. Es gibt zahlreiche Förderungen des Bundes und der Länder für den selbtgenutzten Eigenheimbau. Wer handwerkliches Interesse hat, kann Kosten einsparen durch Selbsthilfe am Bau.
 
 
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